Wohnungsbrand in der Altenburger Südstraße / Ursache bislang unklar

15. Februar 2013

Altenburg. Die Feuerwehr hat in Altenburg einen 48-Jährigen aus seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Südstraße gerettet. Wie die Polizei mitteilte, fanden die Einsatzkräfte den bereits bewusstlosen Mann in der Nacht zu Samstag in der lichterloh brennenden Wohnung.  "Passanten hatten gegen 22.45 Uhr die starke Rauchentwicklung in der Erdgeschosswohnung festgestellt und die Rettungsleitstelle in Gera alarmiert", berichtete Anja Ziegler von der Altenburger Polizei.
Kurze Zeit später trafen Altenburgs Feuerwehren mit insgesamt 15 Kameraden an dem Mehrfamilienhaus ein, in dem jedoch der Mann als einziger Mieter wohnt. Er konnte gerettet werden, musste aber mit einer schweren Rauchgasvergiftung in ein Leipziger Krankenhaus gebracht werden.
Die Flammen waren bereits nach 15 Minuten komplett gelöscht. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 10 000 Euro. Völlig unklar ist derzeit die Brandursache. Dazu hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen
.

Die Brandspuren in der Südstraße sind unübersehbar.

Quelle: Osterländer Volkszeitung (Ausgabe 18. Februar 2013)

 

 


 

 

 

Großfeuer verursacht 300 000 Euro Schaden / Buntmetalldiebe als Brandstifter vermutet 

08. Februar 2013

Altenburg. Bis auf die Grundmauern ist gestern früh eine Lagerhalle einer Firma für Armaturen und Keramikhandel in der Altenburger Auenstraße niedergebrannt. Mittlerweile ermittelt die Kriminalpolizei fieberhaft. Denn schnell stand fest, dass dieses Feuer gelegt wurde.
"Um 1.44 Uhr hat uns in der Nacht zu Donnerstag der Alarm erreicht. Da war allerdings nur von einer Rauchentwicklung die Rede", berichtete der Altenburger Feuerwehrchef Thomas Wust. Als sich die ersten Löschzüge dem Brandort näherten und dort schon die Flammen aus dem Dach schlugen, war nicht nur dem diensthabenden Wachleiter, Ulrich Helbig, sofort klar, dass es hier Verstärkung brauchte. "Umgehend wurden auch die weiteren freiwilligen Feuerwehren aus Altenburg, Kosma, Ehrenberg und Paditz sowie aus Rositz alarmiert", berichtete Wust. Insgesamt kämpften so 39 Feuerwehrleute gemeinsam gegen das Großfeuer.
Als sehr schwierig erwies sich die Versorgung mit ausreichend Löschwasser: Zu einem Hydranten musste eine circa 300 Meter messende Schlauchbahn gelegt werden und der andere befindet sich auf dem verschlossenen Areal einer benachbarten Recyclingfirma, sodass die Kameraden erst den Zaun überwinden mussten. "Dann hat aber alles gut funktioniert", konstatierte Wust.
Was auch bitter nötig war. Denn die Flammen drohten durch eine Öffnung in der Größe eines Garagentores im Giebel auf ein benachbartes Wohngebäude überzugreifen, weshalb acht Personen vorsorglich evakuiert wurden. "Das Gebäude war zudem zu einem weiteren Lager umgebaut. Wäre das Feuer dort hineingekommen, hätte es schlimm enden können. Aber das konnte ja verhindert werden", atmete der Feuerwehrchef gestern Vormittag durch.
Nichts mehr zu retten war jedoch bei der Halle, die mitsamt Inhalt völlig niederbrannte. Erst gegen fünf Uhr war das Feuer aus. Der Schaden wird auf rund 300 000 Euro geschätzt.
Umgehend machten sich in den langsam erkaltenden Trümmern Ermittler der Kriminalpolizei daran, nach der Ursache für das Inferno zu suchen. Und die waren sich relativ sicher: "Wir gehen davon aus, dass das Feuer im Zusammenhang mit Diebstahl von Buntmetall aus dieser Halle steht", sagte der Sprecher der Landespolizeiinspektion Gera, Michael Schwenzer. Weitere Details wollte er mit Blick auf die nun laufenden Ermittlungen allerdings nicht nennen.
Nach OVZ-Informationen fanden sich am Brandort zahlreiche Spuren, die für den Diebstahl sprechen, wie etwa zurückgelassene und bereits für den Abtransport zusammengebogene Kupferrohre. Außerdem waren etliche Regale komplett leer geräumt. Verschwunden sein sollen Mengen, die nur mit einem größeren Fahrzeug abtransportiert werden können. Das Feuer sei vermutlich gelegt worden, um Einbruchsspuren zu verwischen, hieß es vor Ort.
Die Polizei sucht Zeugen, die in der Nacht zu Donnerstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Auenstraße in Altenburg gesehen haben.                

 

                                                                             So sieht es gestern nach dem Brand in der Lagerhalle aus. Foto: Mario Jahn

Quelle: Osterländer Volkszeitung (Ausgabe 08.Februar 2013)

 

 


 

 

 

Lagerhalle in Flammen

   29.Januar.2013

Nobitz. Bei einem Großfeuer ist gestern Nacht eine mit Stroh gefüllte Lagerhalle in der Nähe des Flugplatzes Altenburg-Nobitz völlig zerstört worden. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Sirenen zerrissen gegen 1.20 Uhr die nächtliche Ruhe und riefen erst die Nobitzer Feuerwehr auf den Plan. "Als wir kurze Zeit später am Brandort gegenüber dem Betonwerk eintrafen, stand die circa 30 Meter lange und zehn Meter breite Halle bereits in voller Ausdehnung in Flammen", sagte der Nobitzer Ortsbrandmeister Thomas Hermann. Im Inneren war Stroh gelagert, das dem Feuer reichlich Nahrung bot.  Weitere Wehren wurden alarmiert: Neben der Altenburger Berufsfeuerwehr eilten auch Gösdorfer, Lehndorfer und Langenleuba-Niederhainer Kameraden den Nobitzer Einsatzkräften zu Hilfe. Die Löscharbeiten erwiesen sich als regelrechte Materialschlacht", schilderte Hermann weiter. Um an ausreichend Löschwasser zu gelangen, mussten zwei sogenannte lange Wegestrecken zum Hydrantennetz sowie zu einer Zisterne gelegt werden. "Jede hatte eine Länge von 750 Metern", erklärte der Experte. Erst 3.20 Uhr hatten die 50 im Einsatz befindlichen Kameraden das Feuer unter Kontrolle und gegen 5.15 gelöscht. Die Restablöschung von Glutnestern zog sich bis in den Vormittag hinein.  "Die Halle war teilweise eingestürzt oder einsturzgefährdet. Da konnte man aus Sicherheitsgründen keinen Feuerwehrmann hineinschicken", sagte Hermann. Um die Glut restlos zu ersticken, rückte am Vormittag ein Bagger an und riss Dachstuhl sowie lose Mauerteile ein, um die Gefahr zu mindern. Als Ursache wird Brandstiftung vermutet. "Das war bestimmt kein Zufall", meinte Bürgermeister Hendrik Läbe (44, SPD). "Mitten in der Nacht bei einem auszuschließenden technischen Defekt und Witterungsbedingungen, die Selbstentzündung ausschließen, ist Brandstiftung anzunehmen", assistierte der Ortsbrandmeister. Auch bei der Kripo schließe man diese Möglichkeit nicht aus, wie der Sprecher der Landespolizeiinspektion Gera, Michael Schwenzer, mitteilte. Heute wollen sich die Brandermittler die Ruine genau ansehen. Den Schaden schätzt die Polizei auf 10 000 Euro.
 

Quelle: Osterländer Volkszeitung (Ausgabe 30. Januar 2013)

 

 

Balkonbrand
01. Januar 2013

Am Dienstag, 01.01.2013 gegen 00:15, Uhr kam es zu einem Balkonbrand in einem Mehrfamilienhaus im 1. Obergeschoss in der Heinrich-Heine-Straße in Altenburg. Ein auf dem Balkon stehender Weihnachtsbaum hatte Feuer gefangen, welches auf die Plastikbalkonabtrennung übergriff. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt, jedoch mussten mehrere Mieter des Hauses ihre Wohnungen wegen der starken Rauchentwicklung vorübergehend verlassen. Ein Zusammenhang mit dem Sylvesterfeuerwerk kann nicht ausgeschlossen werden.

Quelle: www.abg-info.de
Geschrieben von: Pressestellle Polizeidirektion Gera

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 Weiter > Ende >>

Seite 5 von 5

Stadt Altenburg

 

Buchtipp

Valid XHTML & CSS | Template Design ah-68 | Copyright © 2009 by Firma