Grundstein für neues Altenburger Feuerwehrgebäude gelegt
13. November 2010

Grundstein für neues Altenburger Feuerwehrgebäude gelegt - Foto: Mario JahnEntsprechend groß war vorgestern Mittag der Andrang auf dem rund 10 000 Quadratmeter großen Grundstück an der Remsaer Straße. Vertreter aller im Stadtrat vertretenen Fraktionen, aus Stadt- und Kreisverwaltung und vor allem zahlreiche Feuerwehrleute waren gekommen, um die Grundsteinlegung zu erleben und sich selbst ein Bild vom neuen Feuerwehrstandort zu machen.

In die Hülse, die vom Tag der Grundsteinlegung zeugen soll, wurden der Stadtratsbeschluss über den Neubau der Feuerwache, das Leitbild der Stadt Altenburg, ein aktuelles Amtsblatt und die Osterländer Volkszeitung vom Tage gesteckt. Anschließend waltete Handwerksmeister Thomas Kohlbach seines Amtes und verschloss die Hülse mit festen Hammerschlägen und dem Lötkolben. Dann mussten sich der Oberbürgermeister sowie Feuerwehrchef Thomas Wust und Kreisbrandinspektor Uwe Engert als Baugehilfen betätigen und ordentlich Mörtel in den Grundstein packen.

Ab heute haben nun wieder die echten Bauleute das Sagen auf dem Areal. Und sie hoffen natürlich, dass der Winter noch etwas auf sich warten lässt oder zumindest nicht ganz so streng wird. Denn die Pläne sind ehrgeizig: In gut einem Jahr, im Dezember 2011, soll die neue Wache fertig sein. Sie wird Heimstatt nicht nur für die momentan in der Münsaer Straße stationierte Berufsfeuerwehr, sondern auch für die beiden freiwilligen Wehren, die derzeit noch verstreut in der Käthe-Kollwitz- und in der Poststraße ihren Sitz haben. Insgesamt rund 4,6 Millionen Euro soll der Neubau nach neuesten Angaben kosten. Gut eine Million Euro sind Fördermittel vom Freistaat, und mit 810 000 Euro beteiligt sich der Landkreis am Vorhaben. Den Löwenanteil von rund 2,6 Millionen Euro trägt jedoch die Stadt Altenburg selbst.

"Es ist ein sehr schöner Tag heute, denn auf dieses Gebäude haben wir lange gewartet", freute sich OB Michael Wolf daher bei der Grundsteinlegung. Es sei ein Signal, dass die Stadt zu ihrer Berufswehr stehe, die immer größere Anforderungen meistern und eine immer kompliziertere Technik beherrschen müsse. Zugleich soll die neue, moderne Wache aber auch ein Signal sein, dass es sich lohne, Kamerad in der freiwilligen Feuerwehr zu sein.

Kreisbrandinspektor Uwe Engert wertete die Grundsteinlegung ebenfalls als bedeutendes Ereignis. "Es ist das größte Objekt das Landkreises. Mit ihm sind 95 Prozent aller Gerätehäuser nach der Wende um-, aus- oder neugebaut worden", so Engert.

Die Nutzfläche des neuen Gebäudes beträgt rund 2500 Quadratmeter, die Fahrzeughalle mit 14 Stellplätzen wird allein 840 Quadratmeter messen. Außerdem gibt es einen Büro- und Sozialtrakt, Schulungs- und Vereinsräume, Kraftsportraum, Kleiderkammer und Archiv, die allesamt in einem Verbinder zwischen Fahrzeughalle und dem 16 Meter hohen Schlauchturm untergebracht sind. Einzug halten sollen hier einmal 33 Berufsfeuerwehrleute und rund 100 Mitglieder der Freiwilligen Wehren aus Mitte und Nord.

Quelle: Osterländer Volkszeitung (Ausgabe 15. November 2010)
Geschrieben von: Jörg Wolf (OVZ)

Grundstein für neues Altenburger Feuerwehrgebäude gelegt - Foto: Uwe Scheibe (BF Altenburg)          Grundstein für neues Altenburger Feuerwehrgebäude gelegt - Foto: Uwe Scheibe (BF Altenburg)

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